So wird dir auf der Rückbank nicht mehr übel

Die Rückbank ist der schlimmste Platz für Reiseübelkeit, und das bildest du dir nicht ein. Du siehst weniger von der Straße, die Fahrt fühlt sich holpriger an und es lockt mehr, aufs Handy zu schauen. Die Lösungen drehen sich darum, deine Sicht nach vorn wiederherzustellen, für mehr Frischluft zu sorgen und – wenn möglich – nach vorn zu wechseln. So fährst du hinten ohne das flaue Gefühl.

Schritt für Schritt

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    Freie Sicht durch die Windschutzscheibe sichern

    Setz dich wenn möglich in die Mitte der Rückbank, von wo du geradeaus durch die vorderen Scheiben schauen kannst. Ein Blick nach vorn auf die Straße ist genau das, was deine Augen brauchen, um zur Bewegung zu passen, die dein Körper spürt.

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    In die Ferne schauen, nicht nach unten

    Halte deinen Blick auf die Ferne vor dir statt auf deinen Schoß, das Seitenfenster oder einen Bildschirm. Die vorbeiziehende Landschaft im Seitenfenster zu beobachten ist auf der Rückbank ein direkter Weg zur Übelkeit.

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    Für bewegte Luft sorgen

    Öffne ein Fenster oder bitte um eine hintere Lüftungsdüse und Luftzufuhr. Auf der Rückbank ist es oft stickiger als vorn, und abgestandene, warme Luft verschlimmert das flaue Gefühl.

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    Wenn möglich nach vorn wechseln

    Ist der Beifahrersitz frei und ein Wechsel an einem Halt sicher, nimm ihn – er bewegt sich weniger und bietet die beste Sicht. Bei anfälligen Kindern hilft der Vordersitz (soweit Alter und Airbags es erlauben) oder eine Sitzerhöhung, die ihren Blick aus dem Fenster hebt, sehr.

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    Vorbeugen und früh reagieren

    Höre etwa 90 Sekunden vor der Fahrt den Vorbereitungs-Modus von Dizzout und reagiere beim ersten Warnsignal – Gähnen, kalter Schweiß oder plötzliche Stille. Wenn es sich aufbaut, nutze die Klangtherapie über Kopfhörer für Linderung in rund 90 Sekunden.

Warum das funktioniert

Auf der Rückbank bekommen deine Augen eine schlechte, seitliche Sicht, während dein Innenohr die volle Bewegung des Autos spürt – eine verschärfte Version des üblichen Widerspruchs. Sich für eine Sicht nach vorn mittig zu setzen, in die Ferne zu schauen und für Frischluft zu sorgen, gibt deinen Augen den fehlenden Hinweis. Nach vorn zu wechseln beseitigt das Problem an der Quelle, und Vorbereitung plus frühes Handeln verhindern, dass der Reflex überhaupt greift.

Häufige Fehler, die du vermeiden solltest

90 Sekunden anhalten

Reisekrankheit jetzt stoppen

Beliebige Kopfhörer einstecken, auf Play tippen und dich besser fühlen, bevor du weiterfährst.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist die Rückbank schlimmer für Reiseübelkeit als der Vordersitz?+

Hinten bekommst du eine eingeschränkte, überwiegend seitliche Sicht auf die Welt, spürst aber trotzdem die gesamte Bewegung des Autos. Der Beifahrersitz bewegt sich weniger und gibt freie Sicht nach vorn durch die Windschutzscheibe, sodass deine Augen und dein Innenohr leichter übereinstimmen.

Wie verhindere ich, dass meinem Kind auf der Rückbank übel wird?+

Hebe seinen Blick an, damit es nach vorn hinausschauen kann (eine Sitzerhöhung hilft), lass Bildschirme und Spielzeug weg, richte eine Lüftungsdüse auf das Kind, mach Pausen und achte auf frühe Anzeichen wie Stille oder Blässe. Setze es nur dort nach vorn, wo Alter und die Airbags deines Autos es erlauben.

Hilft es, in der Mitte der Rückbank zu sitzen?+

Oft ja – der mittlere Platz bietet die beste Sicht geradeaus durch die Windschutzscheibe, also genau den Bezugspunkt, den deine Augen brauchen. Kombiniere das damit, in die Ferne statt aus den Seitenfenstern zu schauen.

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